Was ich im Kindergarten erleben kann

Mama bringt mich morgens um 7.00 Uhr in den Kindergarten. Weil ich noch so müde bin, kuschle ich mit der Frühdiensterzieherin. Die anderen Kinder wollen lieber in der Turnhalle oder am Tisch spielen. Um 8.00 Uhr, wenn unsere Gruppenerzieherinnen kommen, gehen alle in ihre Gruppen.


Wir sind Freund und Partner, haben Zeit zum Kuscheln, Zuhören und Trösten!

  • Spaß und Freude am Kindergartenalltag
  • sich geborgen fühlen


Wenn ich um 8.00 Uhr mit meinem Papa und meinem Freund in den Kindergarten komme, können wir uns aussuchen, was wir machen wollen. Einige aus meiner Gruppe sitzen am Tisch und malen oder basteln, andere verkleiden sich oder spielen auf dem Bauteppich. Ich höre lieber eine Cassette oder lasse mir ein Buch vorlesen.

 

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Durch das Freispiel, Haupttätigkeit des Kindes, ist die intensive Auseinandersetzung mit der Umwelt, mit anderen Kindern und mit sich selbst möglich. Das Kind orientiert sich an seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Wir geben dem Kind genügend Zeit und Freiraum dazu und begleiten und unterstützen sein Spiel, jedoch wird es nicht durch unsere Ideenvorgabe "gelenkt"

 

  • Entwicklung von Sozialverhalten, Konfliktfähigkeit, Toleranz, Kritikfähigkeit
  • Selbstvertrauen
  • Selbstständigkeit
  • Konzentration
  • Phantasie
  • Kreativität
  • Grundlage für die Schule und Vorbereitung auf das Leben

 

Puppen

 

Wenn ich Hunger habe, kann ich meine Brottasche holen und frühstücken. Milch, Tee und Selter stehen auf dem Tisch. Bei meiner Freundin in der Gruppe wird das Frühstück im Kindergarten zubereitet und alle essen gemeinsam. In meiner Gruppe wird ab 8.00 Uhr ein Frühstücksbuffet zubereitet. Hier kann ich mir aussuchen, was ich essen möchte. Wenn ich Lust habe, frühstücke ich einmal mit meiner Erzieherin und dann noch mal mit meinen Freunden. Ich kann bis um 10.00 Uhr frühstücken und weiß, dass sich alle Kinder nach jedem Essen die Zähne putzen.

Wir vermitteln Essgewohnheiten z.B. durch das Zubereiten abwechslungsreicher Kost, unterstützt durch regelmäßiges Zähneputzen und jährliche Zahnarztkontrollen.

  • Entwicklung eines positiven Gesundheitsbewußtseins


Jetzt kann ich bis zum Mittagessen, um 12.00 Uhr, ganz viel erleben.
Am liebsten würde ich gleichzeitig:

----- am See auf Bäume klettern
----- in der Turnhalle oder im Garten toben
----- matschen oder Schafe füttern
----- backen oder kochen
----- werken oder singen
----- oder spielen, spielen, spielen oder einfach nur träumen

Durch eigenes vorbildliches Handeln und durch unsere "Echtheit" werden den Kindern moralische Werte vermittelt. Durch Bilderbucherzählungen, Märchen etc. werden sie an positive Wertvorstellungen herangeführt. Im kreativen Spiel, wie Rollen- oder Puppenspiel, lebt das Kind seine Gefühle, Vorstellungen und Wünsche aus. Es erlebt z.B. Gut und Böse oder Trauer und Freude.
Sachbezogenes Lernen ist mit den Interessen und Erfahrungen der Kinder in Verbindung zu bringen. Wir machen die Kinder neugierig auf's Entdecken ihrer Umwelt. "Begreifbar" machen, "anschaulich" machen, "erlebbar" machen. Kinder vergleichen, schlußfolgern, tauschen Erfahrungen aus, z.B. bei der Verkehrserziehung.

 

 

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  • Vermittlung von Umweltkenntnissen
  • Entwicklung kognitiver Fähigkeiten
  • Vermittlung von Einstellungen und Verhaltensweisen orientiert am Vorbild der Erzieherinnen
  • Erlebnisfähigkeit


Heute schmeckt mir das Mittagessen besonders lecker. Wir waren einkaufen und haben Rüben, Kartoffeln und Würstchen selbst zubereitet.
Für meine Freunde aus den anderen Gruppen wird auch an diesem Tag das Essen in der Küche gekocht.

Nach dem Mittagessen habe ich den Spielplatz fast für mich alleine, denn die meisten anderen Kinder sind schon nach Hause gegangen. Jetzt kann ich vieles ausprobieren, ohne gestört zu werden.
Um 15.00 Uhr gehen alle in ihre Gruppen, um eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken.
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Es ist 13.00 Uhr und endlich darf ich in den Kindergarten und mit den anderen Kindern spielen.
Am Besten gefällt mir der Tag, an dem wir in die Turnhalle gehen, weil ich dort viel machen kann

 

  • in der Hängematte liegen
  • ins Bällebad springen
  • mit dem Rollbrett fahren und vieles mehr.


Wir schaffen viele Angebote, um dem kindlichen Bedürfnis nach ausreichender Bewegung und frischer Luft gerecht zu werden. Wind und Wetter können uns nicht davon abhalten, draußen zu spielen oder Spaziergänge zu machen. Außerdem nutzen wir auch die Turnhalle. Wir bieten Übungen und Spiele zur Sinneswahrnehmung, Meditation zur Entspannung, sowie rhythmische Übungen (Tänze) an.

 

  • Entwicklung eines positiven Gesundheitsbewußtseins


Heute war ein doofer Tag. Wir haben in der Puppenecke gespielt, uns verkleidet und ich durfte nicht die Mutter sein. Dann habe ich mir auch noch das Knie gestoßen. Zum Glück kommt gleich meine Mama, um mich und meinen Bruder ab zu holen. Er hat heute mit seiner Gruppe einen Ausflug gemacht.

Wir motivieren das Kind, alleine Schwierigkeiten zu überwinden; bestärken es in seinem Willen, es "selbst" zu tun. Wir übertragen ihm Verantwortung, z.B. gegenseitige Hilfe zu leisten, Streitigkeiten zunehmend selbst zu lösen, "Nein" zu sagen.

 

  • Entwicklung und Förderung der Selbstständigkeit und des Verantwortungsbewußtseins.